Vom aktiven Wanderurlaub im Norden über die kurzen Städtetrips im Inselinneren bis hin zum erholsamen Badeurlaub an der Südküste – Mallorca bietet immer das passende Programm. Die Baleareninsel überzeugt mit einem breiten Angebot an Möglichkeiten.

Naturbelassene Strände, einsame Buchten, schöne Wanderwege, schmucke Tapasbars, kleine Hafenorte und malerische Weingebiete können auf der Baleareninsel das ganze Jahr über entdeckt werden. Die Insel bietet vom Norden bis zum Süden jede Menge Abwechslung, was die vielfältigen Aktivitäten betrifft: Shoppen, Schnorcheln, Tauchen, Wandern, Pilgern und Golfen. Jede Region hat ihren eigenen Charme und repräsentiert auf ihre Weise das mallorquinische Lebensgefühl. Mildes Klima, eine herrliche Mittelmeerküche und der mediterrane Lebensstil machen die größte Baleareninsel zu einem beliebten Reiseziel. Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang und wer Mallorca einmal besucht hat, möchte die Insel wieder mit allen ihren bunten Facetten erleben.

Banyalbufar – Terrassendorf im Nordwesten Mallorcas

Banyalbufar

Banyalbufar

Das malerische Bergdorf im Westen Mallorcas war im 19. Jahrhundert eine der wichtigsten Weinanbauregionen auf der Insel. Die Terrassenfelder, die sich sanft in die steilen Weinhänge eingebettet haben, sind typisch für Banyalbufar und prägen das Erscheinungsbild des Ortes noch heute. Das Gebiet befindet sich am Fuße des Gebirgszuges Serra de Tramuntana. Der Ort ist für traditionelles mallorquinisches Kunsthandwerk bekannt, welches man auf einer kleinen Sightseeing-Tour durch das Zentrum bewundern kann. Bei einer kleinen Pause in den Bars und Restaurants im schönen Ortskern kann man köstliche Spezialitäten, Weine und mediterrane Gerichte genießen. Eine bekannte Sehenswürdigkeit ist die Kirche Esglesia de la Nativitat de Maria, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Wer sich gerne erholen möchte, sollte unbedingt den Strand Cala Banyalbufar besuchen. Der eindrucksvolle Naturstrand liegt an einer ungeschützten Bucht entlang der Küstenlinie.

Das vielbesuchte Bergdorf  Valldemossa

Valldemossa

Valldemossa

Die kleine Gemeinde liegt im Nordwesten der Insel in der Region Serra de Tramuntana. Das Bergdorf Valldemossa besitzt einen historischen Charme: Kopfsteingepflasterte Wege führen durch das Ortszentrum und führen vorbei an sandsteinfärbigen Fassaden mit bunten Kacheln daran. Viele Gebäude stammen noch aus dem 17. Jahrhundert und erinnern an längst vergangene Zeiten. Schlendert man durch die schmalen Gassen, kommt man bei der Kirche Santa Catalina Tomas vorbei. Das Geburtshaus der Heiligen Catalina Tomas ist mittlerweile ein beliebter Pilgerort. Ein weiterer historischer Schatz ist das alte Kartäuserkloster im Zentrum, das im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Im Ortskern von Valldemossa gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Traditionelle Bäckereien, schmucke Souvenirläden sowie kleine Kunst- und Handwerksläden befinden sich im Zentrum und wer typische mallorquinische Köstlichkeiten probieren möchte, sollte dem Markt einen Besuch abstatten.

Das malerisches Künstlerdorf Deia

Deia

Deia

Deia liegt im Nordwesten Mallorcas am Fuße des Puig de Teix, ein 1064 Meter hoher Berg in der Serra de Tramuntana. Die Küstenstadt hat den Ruf, eine besondere Anziehungskraft auf Künstler auszustrahlen, die inmitten malerischer Bergkulissen auf der Suche nach ihrer Muse sind. Nicht weit entfernt vom Zentrum liegt die Bucht von Cala Deia mit Kieselstrand beziehungsweise auch der Strand LLuc Alcari, der allerdings nur zu Fuß oder per Boot erreichbar ist. Die Kleinstadt bietet neben zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, auch schicke Ferienhäuser und jede Menge Bars und Restaurants. Deia ist ein ruhiger Ort inmitten einer schönen Umgebung, die man auf zahlreichen Wanderwegen erkunden kann. Der Ort beheimatet auch einige interessante Museen wie das Archäologische Museum oder das Kirchenmuseum. Im Sommer bereichert das Internationale Musikfestival von Deia das kulturelle Angebot der Kleinstadt. Übernachten kann man sehr gut im Hotel des Puig, das mit einem herrlichen Ausblick und geschmackvoller Einrichtung überzeugt.

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Soller und Puerto Soller – eingebettet im Tal der Zitrusfrüchte

Soller

Soller

Soller & Puerto de Soller befinden sich im Nordwesten Mallorcas. Im „goldene Tal“, wie die Gegend von Einheimischen auch genannt wird, wurden vor einigen Jahrhunderten Zitronen angebaut und Oliven kultiviert. Die Region ist zwar ein beliebtes Ferienziel, setzt aber auf sanften Tourismus. Wer hier herkommt, sucht nach Ruhe und Entspannung – und diese findet man auch in den zahlreichen kleinen Bars, Läden und Kaffeehäusern. In Soller findet man auch noch traditionelle Lebensmittelgeschäfte mit typischen mallorquinischen Köstlichkeiten. Soller wurde 2011 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Außergewöhnliche Ausflugsziele sind die Pfarrkirche Sant Bartomeu, die mit ihrer barocken Bauart ein wahres Wahrzeichen des Tramuntanagebirges ist. Im Ort selbst kann man auch einige Museen besuchen wie das Meeresmuseum und das Museum Casal de Cultura.

Fornalutx – Kleinod mit Auszeichnung und Tradition

Fornalutx

Fornalutx

Fornalutx ist ein wahres romatisches Kleinod, das an der Westküste von Mallorca direkt am Tramuntanagebirge liegt. Das kleine Dorf ist für seine denkmalgeschützten Bruchsteinhäuser und geschwungenen Steintreppen bekannt, die durch die engen Gassen des Dorfes führen. Zitrusfrüchte sind hier eine Delikatesse und traditionelle selbstgemachte Marmeladen und Säfte schmecken unverkennbar nach den gelben Früchten. In der näheren Umgebung kann man sehr gut wandern, spazieren gehen oder einen Tagesauflug in die umliegenden Gemeinden machen. Hier gibt es einige nette Bars und Restaurants, die nicht nur mit mediterranen Speisen überzeugen, sondern auch einen tollen Ausblick bieten. Große Attraktionen sucht man hier vergebens, dafür verweilt man gerne im Tal der Orangen zwischen schönen Zitronen-, Feigen- und Olivenbäumen.

Arta- Künstlerstadt mit viel Historie

Arta

Arta

Das kleine Künstlerstädtchen Arta liegt im Nordosten der Baleareninsel. An diesem Ort werden Kunst und Gastfreundschaft hochgehalten. Die Kleinstadt befindet im Inselinneren rund 60 Kilometer von Palma entfernt. Bekannte Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung sind das ehemalige Kloster, Santuari de Sant Salvador – auch Eremita de San Salvador genannt – und die bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte aus der Talayot-Kultur. Das günstige Klima und die fruchtbaren Böden begünstigten schon Jahrhunderte zuvor, dass sich Siedler auf der Insel sesshaft machten. Arta bietet noch zahlreiche weitere kulturelle Schätze wie ein Theater oder ein Regionalmuseum, das sich direkt neben dem Rathaus befindet. Im schönen Boutique-Hotel und Restaurant Jadri D’Arta kann man hervorragend übernachten und mediterrane Speisen genießen. Wenn man sich schon in Arta befindet, sollte man den Kunsthandwerksmarkt, der einmal wöchentlich stattfindet, unbedingt besuchen.

Portocolom – Fischerdorf mit mediterranem Flair

Porto Colom

Porto Colom

Der Hafenort liegt an der Ostküste nahe Felanitx. Porto Colom ist der größte Naturhafen Mallorcas und wo früher ein reger Fischereibetrieb herrschte, legen heute vorwiegend Segelyachten und kleinere Schiffe im Hafen an. Die Altstadt befindet sich direkt am Hafen und bei einem gemütlichen Einkaufsbummel kann man die schöne Aussicht genießen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der kleine Sandstrand S’Arenal, der vor allem bei Einheimischen beliebt ist, und die ruhige Bucht Cala Marçal ist etwas südlicher gelegen. Ein beliebtes Ausflugsziel in Portocolom ist der schöne Leuchtturm, den man allerdings nur aus der Ferne beobachten kann. In der Gegend rund um den Hafen gibt es schöne Ferienwohnungen, Apartments und Hotels mit Ausblick. Direkt im Ortskern befinden sich zahlreiche Läden und Einkaufsmöglichkeiten.

Porto Petro – Schnorcheln und Tauchen im Südosten

Porto Pedro

Porto Pedro

Das kleine Dorf Porto Petro liegt im Gemeindegebiet Santanyi im Südosten von Mallorca. Im idyllische Hafenort legen vorwiegend kleinere Fischerbote, Segelschiffe und Boote an. Die unmittelbare Umgebung überzeugt mit schönen Stränden, die meist nur von Einheimischen besucht werden und keine Touristenmagneten sind. Der Strand Calo de sa Torre, der nach dem alten Wehrturm Sa Torre benannt wurde, liegt ein wenig außerhalb des Zentrums und punktet durch ruhige Lage. Im südlichen Küstenabschnitt kann man hervorragend Tauchen und Baden. Die Südküste überzeugt mit schönen Naturstränden und einsamen Buchten. Porto Petro ist ein ruhiger Ort und überzeugt die mallorquinische Gelassenheit und einer großen Portion Charme.

Das idyllische Fischerdorf Cala Figuera

Cala Figuera

Cala Figuera

Cala Figuera ist ein kleines Fischerdorf im Südosten Mallorcas. Hier gibt es alles, was das Herz höher schlagen lässt: Traumhaft weiße Sandstrände, fjordähnliche Buchten und azurblaues Meer. Der Fischort liegt im Gemeindegebiet von Santanyi im Südosten der Insel etwa 60 Kilometer von der Hauptstadt Palma de Mallorca entfernt. Zwischen Felsklippen und Feigenbäumen wartet ein kleines malerisches Dorf darauf, aus dem Schönheitsschlaf geweckt zu werden. In den Hafenrestaurants kann man fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte essen. Der Felsstrand von Cala Figuera eignet sich besonders zum Schnorcheln oder Tauchen – zum Baden oder Tretbootfahren eignen sich die umliegenden Strände Cala Llombards oder Cala Mondrago besser. Die Südostküste bietet zahlreiche Traumstrände und Bademöglichkeiten. In der Gegend rund um Cala Figuera gibt es preiswerte und schöne Übernachtungsmöglichkeiten wie Hotels, Apartments oder Fincas.

Santanyi & Cala Santanyi – mehr Mallorca geht nicht

Santanyi

Santanyi

Santanyi ist eine Kleinstadt im Südosten von Mallorca. In der gleichnamigen Region gibt es jede Menge traumhafte Strände, Badebuchten und pittoreske Ortschaften.

Video zum Ort Santanyi und Cala Santanyi mit Impressionen

Das Stadtbild ist geprägt von den typischen sandsteinfärbigen Häuserfassaden. Die Altstadt von Santanyi ist ebenso geprägt von den rustikalen Steinfassaden, die den mallorquinischen Charme ausmachen. Im Zentrum gibt es kleine Geschäfte, sehenswerte Kunstgalerien, Tapasbars und gemütliche Restaurants. Eine Spezialität der Region ist das Salz, das als Naturprodukt in den Salinen am Strand Es Trenc abgebaut wird. Einige Kilometer entfernt befindet sich der Park natural de Mondrago, ein artenreiches Naturschutzgebiet auf der Insel. Weitere schöne Ausflugsziele sind die Gärten von Botanicactus, Cap de ses Salines und die Ziegeninseln. Übernachten kann man im schönen Hotel Santanyi direkt im Stadtzentrum, das mit elegant eingerichteten Zimmern, top Lage und leckerem Frühstücksbuffet punktet.