//Porto Colom – idyllisches Hafenstädchen im Osten

Porto Colom – idyllisches Hafenstädchen im Osten

Wenn man von Häfen auf Mallorca spricht muß man einen unbedingt nennen: Porto Colom – der Hafen an der Südostküste. Hier findet man den größten Naturhafen Mallorcas, der noch immer einer der bedeutendsten Fischerhäfen der Insel ist. Der Ort teilt sich in den Altstadtbereich rund um den Hafen, der für viele einer der schönsten und an Charme nicht zu überbieten ist. Der zweite Teil ist eine touristische Urbanisation im Süden rund um die Bucht Cala Marcal.

Porto Colom behauptet die Geburtsstadt des Seefahrers Christoph Columbus zu sein – daher auch der Name. Ob das wirklich so ist kann man nicht genau sagen. In Portocolom gibt es keinen Massentourismus – der Ort ist ursprünglich und einfach geblieben, daher ist es immer noch beschaulich. Abends kann man einen Spaziergang an den Hafen machen und ein Gläschen Wein am Meer trinken und dabei der untergehenden Sonne zusehen. Zwei weitere kleine Strände findet man in der Nähe des Villenviertels ‚Sa Punta‘, auf der gegenüberliegenden Seite.

Einer der schönsten Golfplätze auf Mallorca – Golf Vall d´or liegt nur ca. 10 km entfernt. Der Golfclub wurde im Jahre 1986 gegründet – ein 9 Loch Golfplatz  der in der Finca „Es Turo“ entstanden ist. 1991 begann man mit Umbauarbeiten und vergrößerte den Golfplatz auf 18 Loch. Mit einer Länge von 5.539 Meter zählt er eher zu den etwas kürzeren Golfanlagen, dafür aber macht die Lage alles wett. Auch als nicht Golfspieler sollte man den Golfplatz auf jeden Fall mal besuchen und auf der Terrasse einen Kaffee trinken – dabei den Blick über Porto Colom schweifen lassen – unglaublich.

Immer einen Besuch wert ist das Städtchen Santanyi

Porto Colom Mallorca

Porto Colom – Idyllischer Fischerhafen im Osten von Mallorca

Auch das nahegelegene Örtchen Santanyi ist an Charme nicht zu überbieten. Hier wird der überall auf der Insel bekannte und verwendete Santanyi-Stein abgebaut. Die Pfarrkirche in Santanyi ist aus diesem Stein gebaut. Samstags findet in Santanyi der Wochenmarkt statt – den sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Der sonst so beschauliche Ort erwacht zum Leben und wir bunt und laut. Auf dem Markt bekommt man von Obst über Gemüse bis hin zu Bekleidung, Glas- und Lederwaren alles.

Ganz in der Nähe liegt auch der Hafen Porto Pedro – er ist einer der wenigen Naturhäfen auf der Insel, die noch in Betrieb sind. In der Sonne kann man hier sitzen, neben dem Meer und sich die Meerluft durch die Haare wehen lassen. Nebenbei sieht man den Fischern zu wie sie ihre Netze einholen.

Ebenfalls in der Nähe ist der Parc natural de Mondragó – den Naturpark von Mondrago. Der 765,69 Hektar große Park wurde 1992 unter Schutz gestellt. Ein weiteres Naturschauspielt kann man in Porto Cristo besuchen. Die Coves del Drach – die Drachenhöhle ist ein Tropfsteinhöhlensystem an der Ostküste. Das Höhlensystem bilden vier miteinander in Verbindung stehende Höhlen: Cueva de los Franceses, Cueva de Luis Salvador, Cueva Blanca und Cueva Negra. Die Höhle ist begehbar und erstreckt sich über eine Länge von rund 1700 Metern. Im Höhleninneren befinden sich sechs Seen.

Die zweitgrößte Stadt Mallorcas liegt ca. 15 km von Porto Colom entfernt – die Möbelstadt Manacor. Manacor hat Stadtstatus ist aber zugleich der landwirtschaftliche Mittelpunkt des Ostens. Das Wappen der Stadt zeigt eine Hand, welche ein Herz umfasst – Man-a-Cor = Hand am Herz. Von Porto Colom aus erreichen Sie alle Orte im Osten sehr schnell – auch die Inselmetropole Palma ist nur ca. 45 Minuten entfernt. Ein traumhaft schöner Ort für Menschen die auch mal das andere – ursprüngliche Mallorca kennenlernen wollen.

Von | 2018-10-07T12:00:06+00:00 26 Oktober 2014|